Vom Sorgenfall zurück zu mehr Lebensfreude
Eine Pferdebesitzerin berichtet die Leidensgeschichte Ihres Oldenburger Wallachs
Als erstes ließ ich ihn komplett, von Kopf bis Schweif, röntgen. Die Röntgenbilder waren, glücklicherweise, alle unauffällig, sodass die Klinik auf Grund der Symptome eine Gastroskopie empfahl – die Vermutung lag auf einem Magengeschwür.
Die Gastroskopie brachte dann jedoch eine viel erschreckendere Wahrheit ans Licht: im Magen meines Pferdes hatte sich ein melonengroßer Futterball gebildet.
Diagnose: Magenentleerungsstörung.
Die Diagnose war für alle eine Überraschung, denn die typischen Anzeichen einer Magenentleerungsstörung (Kolik(-symptome), körperlicher Abbau, Appetitlosigkeit, etc.) zeigte er nie. Es gab auch eine leichte Entzündung am Magenausgang, was jedoch das weitaus geringere Übel war und vermutlich durch den Futterball ausgelöst wurde. Mit einer Spülung konnte man den Futterball zum Glück erfolgreich auflösen und die Hoffnung bestand, dass es sich nur um einen einmalig gebildeten Futterball handelte, z.B. ausgelöst durch Stress. Also wurden wir vorerst ohne weitere Medikation entlassen, passten aber dennoch das Futtermanagement an. Getreide- und zuckerfrei wurde er sowieso schon lange gefüttert aber die Heufütterung haben wir von „lose“ auf „Heunetz“ umgestellt und die Heumengen genauestens abgewogen.
Im Laufe des Jahres 2024 verbesserte sich seine Rittigkeit wieder, er wurde wieder normal geritten und auch gesprungen. Dennoch entschied ich mich, um Klarheit zu haben, im November 2024 für eine Kontroll-Gastroskopie. Aufgrund seines Gemüts und Allgemeinzustands war ich optimistisch, dass es keinerlei Befunde geben wird.
Doch leider kam es anders, denn es wurde erneut ein Futterball entdeckt. Dieser wurde wieder erfolgreich aufgelöst und man entschied sich nun, MCP als Dauermedikament zu geben.
Zwei Wochen später erfolgte eine erneute Kontrolle, um die Wirkung des MCP beurteilen zu können. Zum Glück wurde kein neuer Futterball entdeckt, das MCP schien anzuschlagen. Dennoch wurde an diesem Tag, nach einer Kontrolle des Darms, das erste Mal die Verdachtsdiagnose „IBD“ erwähnt. Dies wurde jedoch trotz allem vorerst nicht weiter untersucht. Die Entzündung am Magenausgang war noch immer vorhanden, sodass wir entschieden, ihn zwei Wochen mit Gastrogard und Sucrabest zu behandeln.
In den darauffolgenden Monaten verschlechterte sich der Zustand meines Pferdes enorm. Von einem „gut im Futter stehenden“ Pferd, zu einem abgemagerten und apathischen, teils sogar aggressiven Pferd. Ich telefonierte regelmäßig mit der Klinik, optimierte alles, was nur ging.
Wir reduzierten das MCP leicht, er bekam täglich 16 kg Heu aus Heunetzen, kam täglich für 4 Stunden auf die Koppel, bekam diverse Zusatzmittelchen und zusätzlich fast insgesamt 5 kg Kraftfutter am Tag. Diese hohe Menge Kraftfutter bereitete mir zugleich Sorgen, denn mir war bewusst, dass solch hohe Mengen Kraftfutter für ein Pferd nicht gesund sind, insbesondere bei einem „Magen-Pferd“. Bewegt wurde er nur noch im Schritt. Dennoch nahm er Woche für Woche immer mehr ab.
Ich probierte es mit anderem Futter, mit Tierheilpraktikern, Akupunktur etc. Nichts half. Ich musste, trotz aller Bemühungen, hilflos zusehen, wie sich der Zustand meines Pferdes immer weiter verschlechterte.
Im Juni 2025 ging es dann erneut in die Klinik.
Es war, zum Glück, nach wie vor kein Futterball vorhanden. Wir machen dann einen Glukose Toleranztest sowie ein Ultraschall des Abdomens. Die Klinik konnte es nicht zu 100% bestätigen, da man keine Gewebeprobe aus dem Darm entnehmen konnte, aber die Erkenntnisse aus den beiden durchgeführten Untersuchungen, im Zusammenhang mit dem Allgemeinzustand meines Pferdes, ergab die Diagnose IBD. Nach dieser Diagnose probierten wir es einige Wochen mit hochdosiertem Kortison, doch auch das verbesserte den Zustand meines Pferdes nicht. Im Gegenteil, er baute weiterhin kontinuierlich ab.
Mittlerweile war mein 1,75 cm großer Wallach nur noch Haut und Knochen, obwohl er weiterhin mit großer Freude fraß und, wie oben erwähnt, auch viel fraß, aber nichts blieb an ihm hängen. Nachdem auch das Kortison keine Verbesserung brachte, konnte mir die Klinik nur noch viele weitere Tests anbieten aber wirklich mehr könne man nicht machen, da IBD anderweitig nicht therapierbar sei.
Diverse Google-Berichte und Erfahrungsberichte in Facebook-Gruppen schürten die Angst in mir, mein Pferd in den nächsten Monaten an dieser Krankheit zu verlieren. Ich recherchierte weiter, denn ich wollte nicht aufgeben. Und so stoß ich auf HBD Vital®.
Ich stöberte mich durch fast jeden Fachartikel auf der Homepage, war erstaunt, was mit dem Futter wohl möglich sei und zugleich war ich skeptisch – kann uns dieses Futter wirklich helfen?
Ich dachte nicht lange nach, denn ich hatte nichts zu verlieren und wollte vor allem nichts unversucht lassen. Also vereinbarte ich ein Telefonat mit Frau Beifuss, ging alles mit ihr durch und erhielt einen entsprechenden Futterplan von ihr:
Ein paar weitere Wochen und auch einen Stallwechsel später stand wieder ein wohlgenährtes Pferd vor mir, der nun auch wieder die Freude am Leben und der Bewegung fand. Er machte wieder Bocksprünge und war wieder spürbar zufrieden. In der Bewegung hielt er sich nicht mehr fest und man konnte deutlich erkennen, dass er keine Schmerzen mehr hatte.
Für alle Beteiligten, inklusive Tierärzte, war diese kurzfristige Transformation und Verbesserung ein „Wunder“!
In Absprache mit meinem Tierarzt haben wir nun auch die Dauergabe des MCP abgesetzt. In diesem Zusammenhang bin ich wieder an Frau Beifuss herangetreten und habe gemeinsam mit ihr wieder den weiteren Weg besprochen und das Futter nochmals angepasst:
- HBD’s® EquiDietic
- HBD’s® HorseMineral MBA-frei
- HBD’s® DigestoCure
Eine Augen-OP im Oktober 2025 verzögerte unser Antrainieren, sodass wir aber nun, im März 2026, endlich wieder anfangen können. Und natürlich auch weiterhin mit der Hilfe und Unterstützung von Anja Beifuss und HBD Vital®!
Ich kann aus voller Überzeugung sagen, dass ich glaube, dass Frau Beifuss und HBD Vital® meinem Pferd das Leben gerettet hat.
Vielen Dank für alles!